Ich bin überrascht, meine Beraterin Hazel hat es so vorhergesagt, wie es gekommen ist. Ich Danke Euch für den tollen Service. Macht weiter so.
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Die Erde steht im Geozentrischen Weltbild im Zentrum des Universums. Die Erde wird geometrisch auf Kurvenbewegungen vom Mond, von der Sonne und von den Planeten umkreist. Das homozentrische System ist eines der Spielarten der Geozentrik. Hier erfolgt dies in verschiedenen, von innen nach außen konzentrisch angeordneten Sphären. Dabei gehen die Achsen der Kreisbahnen durch das Zentrum der Erde. Teilweise wurden diese Sphären als durchsichtige Hohlkugeln aufgefasst. Besetzt ist die äußerste Sphäre von den Fixsternen. Die Erde steht nach der Epizykeltheorie zwar nach wie vor im Zentrum, jedoch beschreiben die Planeten um sie herum aber keine vollkommene Kreisbahn mehr. Doch ist das geozentrische Weltbild keinesfalls zwangsläufig auch identisch mit dem Konzept der flachen Erde. Wie wir wissen wird seit Aristoteles überwiegend von einer Kugelform der Erde ausgegangen. Dieses ist das Resultat aus einer sehr langen und systematischen Beobachtung und zudem auch exakten Berechnungen.
Eingeführt wurde das Geozentrische Weltbild im klassischen Altertum in Griechenland. Es setzte sich gegen frühe Meinungen durch, dass nicht die Erde, sondern die Sonne im Mittelpunkt des Universums stehe. Bis hin zum Ende des Mittelalters war dieses Weltbild in Europa sehr weit verbreitet. Ebenfalls wurde im alten China und in der islamischen Welt ein geozentrisches Weltbild gelehrt. Die Basis des geozentrischen Weltbildes bildet die Annahme, dass die Erde und damit ebenfalls auch der Mensch im Zentrum des Universums stehen und dass alle Bewegungen von Mond, der Sonne und von den Planeten geometrisch auf kurvigen Bewegungen abliefen. Immer um die als ruhend oder auch um die eigene Achse drehenden Erde.
Das geozentrische Weltbild wurde von der christlichen Kirche übernommen und entschieden verteidigt, da es sehr nahe an der alltäglichen Erfahrung des Beobachters war und nicht der Bibel widersprach. Zuerst einmal ging es auf die griechischen Kirchenväter über. Zudem sahen auch die Scholastiker des 13. Jahrhunderts in der Erde das absolute Zentrum. Mit ihm sei die Stellung des Menschen definiert. In der höchsten Sphäre des Himmels befinde sich dagegen das Reich Gottes und das der Heiligen. Das geozentrische Weltbild wurde bis hin zum Ende des Mittelalters nicht hinterfragt und auch wissenschaftlich galt es als wahr. Erst in der Renaissance kamen nachhaltige Zweifel auf. Von der Inquisition wurden Abweichungen davon als Ketzerei verfolgt. Dabei stand der kirchliche Machterhalt im Vordergrund.