Ich bin überrascht, meine Beraterin Hazel hat es so vorhergesagt, wie es gekommen ist. Ich Danke Euch für den tollen Service. Macht weiter so.
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Das I Ging ist das Buch der Wandlungen oder der Klassiker der Wandlungen. Es ist älteste der klassischen chinesischen Texte. Das I Ging ist ebenfalls unter dem Namen Chou bekannt. Übersetzt bedeutet es so viel wie Wandlungen von Zhou. Daraus kann geschlossen werden, dass diese Tradition seinen Ursprung in der Zhou-Dynastie sah. Enthalten ist im I Ging die Kosmologie und die Philosophie des alten China. Eine Ausgewogenheit der Gegenteile und ein Akzeptieren der Veränderung sind die Grundideen. Die Welt wird in diesem Buch in 64 Bildern beschrieben, die jeweils aus sechs durchgehenden oder unterbrochenen Linien bestehen. Bereits von Beginn an, bis in die heutige Zeit hinein, wird es als Orakelbuch verwendet, aber zudem auch als Weisheitsbuch aufgefasst. Allem Ursprung nach hat die Orakel-Tradition schamanistische Wurzeln. Sie beruht auf dem Deuten von Linien und Kerben in den Schildkrötenpanzern die durch eine Hitzeeinwirkung zerplatzt sind.
Im I Ging sind 64 verschiedene Zeichen enthalten, die wiederum aus Hexagrammen bestehen. Dabei besteht ein Hexagramm aus sechs Linien. Diese können in zwei verschiedenen Arten vorkommen. Zum einen als durchgezogene waagerechte Linie und zum anderen als mittig unterbrochene waagerechte Linie. Genau aus diesen zwei verschiedenen Arten von Linien lassen sich 64 verschiedene Hexagramme bilden. Hergeleitet werden die Zeichen aus 2 x 3 Linien, somit also aus zwei Trigrammen. Als die festen und die lichten Linien gelten die durchgezogenen, als die weichen und dunklen gelten die unterbrochenen Linien. Nach ihrem Platz innerhalb des Hexagramms haben die Linien einen unterschiedlichen Rang und eine unterschiedliche Bedeutung. Als kommend gelten die betonten Linien des unteren Halbzeichens, da sie in das Zeichen eintreten. Als gehend gelten die betonten Linien im oberen Halbzeichen. Die Linien im untersten und obersten Teil stehen stets in Verbindung mit anderen Zeichen. Sie gehören nicht zu den sogenannten Kernzeichen. Beschrieben werden mit den 64 Bildern oder Grundzeichen Kräfte, Aufgaben oder Situationen, Familie, persönliche Eigenschaften, Fähigkeiten, konkrete Tätigkeiten oder auch politische Phasen. In den meisten Fällen enthalten sie aber abstrakte Begriffe mit vielen verschiedenen Deutungsmöglichkeiten.
Je nachdem ob bei der Ermittlung der Zeichen eine Linie als wandelnd oder nicht wandelnd identifiziert wurde können die 64 Bilder des I Ging jeweils sechs Zusatzhinweise haben. Also beschreiben diese Bilder schon 384 Situationen oder geben die entsprechenden Verhaltensvorschläge. Es gibt 64 x 64=4096 verschiedene implizite Übergänge oder auch Möglichkeiten des Umschlagens einer Situation, da jedes der 64 Zeichen durch den Wandel einer oder auch mehrerer Linien in alle anderen übergehen kann. Aufgrund dieser großen Anzahl von unterschiedlichen Kombinationen sind die Autoren des I Ging davon ausgegangen, dass die möglichen Kombinationen von Symbolen alle Möglichkeiten der Wandlungen und Veränderungen in der Welt darstellen könnten. Daher wurden die beim Erheben der Zahlenwerte notwendigen umfangreichen Rechenoperationen Grundlage einer sich auf dem I Ging aufbauenden Zahlenmystik. Diese liegt auch bei Orakeltechniken zugrunde.